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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Videoproduktion Alex Hoffmann, Stand: Februar 2019

1. Geltungsbereich

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Lieferungen / Leistungen zwischen Videoproduktion Alex Hoffmann (nachfolgend in Kurzform VPAH genannt) und Auftraggeber.

Die Bedingungen gelten auch für zukünftige Geschäfte stillschweigend als anerkannt. VPAH kann die Allgemeinen Geschäftsbedingungen jederzeit ändern. Relevant ist die beim Zeitpunkt der Vereinbarung aktuelle Version.

Abweichende Bedingungen müssen schriftlich anerkannt werden.

2. Preise / Konditionen

Preisangaben verstehen sich in Schweizer Franken, ohne allfällige Steuern und Spesen.

Kostenanzeigen auf Webseiten, Werbematerialien usw. sind unverbindlich.

Das Angebot wird von VPAH nach bestem Wissen und Gewissen abgeschätzt. In Ausnahmefällen können die Konditionen aufgrund unvorhergesehenem / ausserordentlichen Aufwand neu verhandelt werden.

3. Zahlungs- und Lieferbedingungen

Ohne anderslautende Vereinbarung wird der Auftrag nach Fertigstellung mit einer Zahlungsfrist von 30 Tagen netto in Rechnung gestellt. VPAH ist berechtigt, andere Zahlungskonditionen festzulegen.

Vereinbarte Vorauszahlungen / Teilzahlungen sind verbindlich. Bei ausstehenden Zahlungen ist VPAH berechtigt die Leistung zu unterbrechen oder komplett abbrechen. Aus Unterbrechungen resultierende Umstände können stillschweigend als Mehraufwand von bis zu 50% des regulären Preises verrechnet werden. Hierbei mögliche Lieferverzögerungen oder inhaltliche Änderungen könne nicht beanstandet werden. Bei Abbruch hat VPAH Anspruch auf Entschädigung des geleisteten Aufwands / der entstandenen Benachteiligung von mindestens 50 % des Gesamtpreises (Mindestpauschale).

Bis zur kompletten Bezahlung bleibt ein Werk in vollständigem Besitz von VPAH (der Auftraggeber hat kein Nutzungsrecht).

Bei Zahlungsverzug kann VPAH Verzugszinsen von bis zu 10% pro Jahr sowie Mahngebühren von CHF 20.- pro Erinnerung erheben. Der Auftraggeber trägt sämtliche in Zusammenhang mit einem eventuellen Inkassoverfahren / Betreibungsverfahren entstandene Spesen.

4. Leistung Dritter

VPAH darf zur Auftragsausführung Dritte hinzuziehen und deren Leistung in eigenem Namen verrechnen.

5. Inhalt und Gestaltung

VPAH besitzt bei der Ausführung der vereinbarten Leistung grundsätzlich gestalterische Freiheit (VPAH kann den Inhalt nach eigener Beurteilung festlegen).

Nach der Ausführung dürfen vom Auftraggeber im Rahmen einer Korrekturrunde kostenlos kleine Korrekturen eingefordert werden.

Allfällige weitere Leistungen werden dem Aufwand entsprechend berechnet. Begehren, grössere Änderungen usw. können stillschweigend als Mehraufwand von bis zu 50% des regulären Preises verrechnet werden. Der Auftraggeber kann aus einer hierbei möglichen Lieferverzögerung keine Forderungen ableiten. Gerät die Produktion in Rückstand kann VPAH eine Vorauszahlung / Teilzahlung von bis zu 50% des Gesamtpreises verlangen.

VPAH ist berechtigt vom Auftraggeber eingeforderte Inhalte abzulehnen bzw. die Konditionen hierfür neu zu verhandeln.

Angebote / Beschreibungen auf Webseiten, Werbematerialien etc. sind unverbindlich.

Der Auftraggeber hat VPAH für die Erstellung von Entwürfen, Konzepten etc. zu bezahlen auch wenn daraus keine Umsetzung vereinbart wird. Als Entschädigung für den geleisteten Aufwand / die entstandene Benachteiligung besteht Anspruch auf mindestens 50% des Gesamtpreises (Mindestpauschale).

Verworfene Ideen dürfen vom Auftraggeber nicht weiterverwendet werden (weiteres in Punkt 12).

6. Videoproduktion / Fotografie

Eine als Video- / Filmproduktion definierte Leistung beinhaltet keine Fotografie. Die Erstellung von Fotos muss zusätzlich vereinbart und vergütet werden (ebenso enthält ein Fotoauftrag keine Videografie).

7. Verbindlichkeit und Mitwirkungspflicht / Ressourcenverfügbarkeit

Die Auftragsvereinbarung ist verbindlich. Bei Abbruch / Absage seitens Auftraggeber (bzw. aus Gründen welche nicht VPAH zu vertreten hat) besteht Anspruch auf Entschädigung des geleisteten Aufwands / der entstandenen Benachteiligung. Diese beträgt mindestens 50% des Gesamtpreises (Mindestpauschale).

Der Auftraggeber verpflichtet sich den Umständen entsprechend an der Auftragsabwicklung mitzuwirken und erforderliche Ressourcen (Daten, Informationen, Termine etc.) rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.

Bei unzureichender Ressourcenverfügbarkeit ist VPAH berechtigt, die Leistung nach eigenen Möglichkeiten und eigenem Ermessen auszuführen und stillschweigend eventuelle Mehrkosten von bis zu 50% des regulären Preises zu verrechnen.

Kann ein wesentlicher Auftragsinhalt aufgrund mangelnder Mitwirkung nicht oder nur mit erheblichem Mehraufwand umgesetzt werden ist VPAH berechtigt die Leistung komplett einzustellen. Dabei hat der Auftraggeber den geleisteten Aufwand / die entstandene Benachteiligung mit mindestens 50% des Gesamtpreises (Mindestpauschale) zu entschädigen.

Durch mangelnde Mitwirkung entstandene Lieferverzögerungen können vom Auftraggeber nicht beanstandet werden. Verschleppt sich die Produktion kann VPAH eine Vorauszahlung / Teilzahlung von bis zu 50% des Gesamtpreises verlangen.

Der Auftraggeber hat seine ordnungsgemässe Mitwirkung bei Erfordernis durch schriftliche Korrespondenz / Beweismittel zu belegen.

8. Rechte Dritter / Inhalte

Der Auftraggeber garantiert, dass er über sämtliche erforderliche Rechte aller in einem Auftrag verwendeten Inhalte (Bilder, Musik, abgebildete Personen usw.) verfügt. Er stellt VPAH vollumfänglich von allfälligen Forderungen Dritter und damit in Zusammenhang stehenden Auslagen frei.

Der Auftraggeber ist überdies verantwortlich für die inhaltliche Richtigkeit und die Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften.

Die genannten Bestimmungen bleiben auch bei einer Publikation über einen VPAH-eigenen Kanal gewährt.

9. Kennzeichnung / Eigenwerbung

VPAH darf alle erstellte Werke im Zwecke der Eigenwerbung sowie zum Schutz in angemessener Weise kennzeichnen. Der Auftraggeber kann zur Namensnennung aufgefordert werden. Sämtliche Arbeiten dürfen von VPAH in allen Medien öffentlich präsentiert werden (auch in veränderter Form). Auch dabei bleiben VPAH vom Auftraggeber die in Punkt 8 aufgeführten Rechte gewährt. Über das Tätigsein für den Auftraggeber darf berichtet werden.

10. Lieferung und Aufbewahrung

Das fertiggestellte Werk wird in der Regel in digitalem Format online zum Download bereitgestellt. Der Auftraggeber ist angehalten die Daten innert fünf Tagen herunterzuladen und zu sichern (VPAH darf das Material nach fünf Tagen von der Downloadplattform löschen). Kosten für weitere Medien / Lieferformen (z.B. USB-Stick) werden zusätzlich verrechnet, bzw. die Konditionen dafür sind gesondert zu regeln.

Der Auftraggeber trägt beim Transport / Versand von Waren sämtliche Risiken (eine Transportversicherung ist Sache des Aufraggebers).

Für die Funktion im gewünschten Medium ist der Auftraggeber grundsätzlich selbst verantwortlich.

Aus geringfügig sowie aufgrund höherer Gewalt verfehlten Lieferterminen kann der Auftraggeber keine Forderungen ableiten.

Abgeschlossene digitale Werke werden von VPAH mindestens ein Jahr lang archiviert. Aus wichtigen Gründen wird dem Auftraggeber das Material während dieser Frist erneut ausgestellt, in aufwändigen Fällen gegen die Entrichtung einer Gebühr. Weiterreichende Datensicherheit liegt in eigener Verantwortung.

11. Mängel und Gewährleistung

Der Auftraggeber hat ein Werk bei Fertigstellung bzw. eine Ware bei Erhalt zu überprüfen. Allfällige Fehler sind innert fünf Tagen zu beanstanden. Nach Ablauf dieser Frist gilt die Lieferung als genehmigt.

Leichte inhaltliche und stilistische Abweichungen gegenüber zugrundeliegenden Konzepten / Entwürfen gelten als absehbar und können nicht als Mangel geltend gemacht werden.

Qualität und Quantität des Materials ist abhängig von den örtlichen und zeitlichen Gegebenheiten. Minderungen aufgrund ungünstigen Lichts, schwierigen Wetterverhältnissen, Platz etc. können nicht beanstandet werden.

Reklamationen hinsichtlich der künstlerischen Gestaltung sind ausgeschlossen.

12. Rechte und Nutzung

Sämtliche im Rahmen der Leistung entstandenen Erzeugnisse sind in urheberrechtlichem Besitz von VPAH.

Der Auftraggeber darf das Werk nur im Zwecke der vereinbarten Leistung nutzen. Ohne schriftliche Zustimmung darf das Material nicht verändert oder an Dritte weitergegeben werden. Die Konditionen für weitere Nutzungsrechte sind vertraglich (schriftlich) zu regeln.

Konzepte, Rohdateien, Projektdateien, Entwürfe usw. dürfen nicht weiterverwendet werden und müssen auf Aufforderung zurückgegeben bzw. gelöscht werden. VPAH muss das genannte Material weder herausgeben, zeigen noch aufbewahren.

13. Datenschutz

Die Daten des Auftraggebers werden vertraulich behandelt und nur soweit an Dritte (Partner) weitergegeben wie es für die Leistungserbringung erforderlich ist. Eine weitere Ausnahme bildet hier die in Punkt 9 aufgeführte Publikation im Rahmen der Eigenwerbung.

14. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt schweizerisches Recht. Gerichtsstand ist Wil SG.